Lehre am Lehrstuhl für Theoretische Philosophie

Die Lehre am Lehrstuhl für Theoretische Philosophie beinhaltet insbesondere klassische deutsche und analytische Philosophie. Der Masterstudiengang Theoretische Philosophie und weitere Angebote ergänzen das Lehrprofil insbesondere für interessierte fortgeschrittene Studierende.

Lehre am Lehrstuhl für Theoretische Philosophie (Prof. Dr. Axel Hutter): klassische Texte intensiv studieren

Das Lehrprofil des Lehrstuhls für Theoretische Philosophie verläuft an der Schnittstelle von klassischer deutscher und analytischer Philosophie: Analog zur Forschung am Lehrstuhl richtet sich die Lehre an einem Literaturkanon aus, der Werke aus beiden Traditionen verbindet.

In der Lehrpraxis schließen die Lehrenden mit den Studierenden den Gehalt dieser Texte im lebendigen und kontroversen Gespräch auf. Das Ziel ist es, die in den Lehrveranstaltungen erarbeiteten Ergebnisse für eine fundierte und originelle Behandlung von Sachproblemen der Philosophie fruchtbar zu machen – gerade im Bewusstsein des unzeitgemäßen Potentials der Texte.

Die intensive und fördernde Lehre am Lehrstuhl zeichnet sich durch das Angebot eines eigenen Masterstudiengangs Theoretische Philosophie, besonderer Lehrveranstaltungen und zusätzlicher Formate wie des Th|Phil Workshops aus.

Masterstudiengang Theoretische Philosophie: forschungsorientiert studieren

Im Spezial-Masterstudiengang Theoretische Philosophie, der am Lehrstuhl angesiedelt ist, nimmt das Lehrprofil besondere Gestalt an: Der verstärkt forschungsorientierte Studiengang richtet sich an Studierende, die ihren Schwerpunkt im Bereich der theoretischen Philosophie setzen und dabei auf den Traditionen der klassischen deutschen wie auch der analytischen Philosophie aufbauen möchten.

Eine Besonderheit stellt dabei das Mastertutorium dar, das exklusiv von Studierenden dieses Studiengangs besucht wird und eine kontinuierliche Arbeit mit und an dem Literaturkanon ermöglicht. Die weiteren Lehrveranstaltungen des Lehrstuhls richten sich am Lehrbedarf dieses Masterstudiengangs aus und werden im Blick auf ihn konzipiert.

Für Studieninteressierte: der Masterstudiengang Theoretische Philosophie im Detail

Ihr Ansprechpartner für den Masterstudiengang Theoretische Philosophie

Thomas Enthofer, M.A.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Kolloquium und Oberseminar des Lehrstuhls für Theoretische Philosophie: besondere Lehre für fortgeschrittene Studierende

Zu den zentralen regelmäßigen Lehrveranstaltungen des Lehrstuhls zählen ein Kolloquium und ein Oberseminar:

Im Kolloquium werden vor allem Projekte präsentiert und gemeinsam diskutiert, die auf allen Qualifikationsstufen (Bachelor, Master, Promotion, Habilitation) angesiedelt sind.

Das Oberseminar besteht aus einem intensiven close reading eines klassischen Textes samt offener Diskussion. Zudem finden im Rahmen des Oberseminars ausgewählte Gastvorträge statt. (nicht im Sommersemester 2025)


Wege in die Forschung: mit dem ThPhil|Workshop vom Master zur Promotion

© Susanne Neumair

Seit einigen Jahren richtet der Lehrstuhl außerdem jährlich den Th|Phil Workshop aus, in dessen Zentrum ein Vortrag und eine Masterclass einer international renommierten Philosophin stehen.

Fortgeschrittene Studierende werden bei ihrem anstehenden Übergang vom Masterstudium zur Promotion in einem aufwändig gestalteten Zusatzprogramm unterstützt.

Im Rahmen dieses Workshops soll mit weiteren, eigens konzipierten Angeboten ein Beitrag zu Frauenförderung und Gleichstellung im Bereich der theoretischen Philosophie geleistet werden.

Betreute Abschlussarbeiten

2024

Elvin Tosse, M.A.: „Die Selbstentfaltung der Freiheit in Kants Kritik der ästhetischen Urteilskraft

Nino Gobechia, M.A.: „Der Begriff des Denkens bei Kant“

Felix Mair, M.A.: „Urteilen bei Kant und Wittgenstein“

2023

Elias Gambarte, M.A.: „Unbestreitbares Ich. Wittgenstein über das Ich als metaphysisches Subjekt“

Daniel Podszuweit, M.A.: „Kants Stein der Weisen“ (Arbeitstitel)

Alexander Heußinger, M.A.: „Kierkegaards Begriff der Verzweiflung. Eine Untersuchung von Kierkegaards Schrift ‚Die Krankheit zum Tode‘ hinsichtlich der unbewussten Verzweiflung“

Katharina Molnár, M.A.: „Die Bedeutung und Freiheit des einzelnen geistigen Wesens im Zusammenhang und Angesicht des absoluten Geistes: Ein Rehabilitierungsversuch des Einzelnen im Dialog mit und zwischen Hegel und Kierkegaard“