Sophia (Siyu) Zhou

Doktorandin

Professur für Ethik der Künstlichen Intelligenz

Zur Person

Sophia hat im Oktober 2026 ihre Promotion an der Professur für Ethik der Künstlichen Intelligenz begonnen. Sie hat einen B.A. in Philosophie vom Liberal Arts College der Sun-Yat-sen-Universität und einen M.A. in Philosophie von der LMU München. In ihrer Bachelorarbeit untersuchte sie mithilfe der Entfremdungstheorie die Beziehungen zwischen menschlichen Spielerinnen und Spielern und Figuren in Otome-Games. Ihre Masterarbeit, betreut von Prof. Dr. Sven Nyholm, stützte sich auf die Eigenschaftentheorie der romantischen Liebe und ging der Frage nach, ob Menschen und KI-Chatbots sich ineinander verlieben können.

Sophia interessiert sich für ethische Fragen und praktische Herausforderungen, die in zwischenmenschlichen Beziehungen auftreten – darunter intime und romantische Beziehungen, Freundschaften sowie Eltern-Kind-Beziehungen. Im Mittelpunkt ihrer Forschungsinteressen steht die Frage, wie KI sowohl Beziehungen zwischen Menschen und KI als auch Beziehungen zwischen Menschen beeinflusst. Sie schätzt Gespräche und den zwischenmenschlichen Austausch und betrachtet Kommunikation als wesentliche Grundlage philosophischer Forschung.

Forschungsinteressen

  • Ethik der Künstlichen Intelligenz
  • Philosophie der Liebe
  • Beziehungsethik
  • Feministische Theorie