Dr. John DeBrota

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Lehrstuhl für Philosophie und Entscheidungstheorie

Büroadresse:

Ludwigstraße 31

Raum 032

80539 München

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Nach Vereinbarung.

Zur Person

John DeBrota ist Postdoktorand am Lehrstuhl für Philosophie und Entscheidungstheorie am Munich Center for Mathematical Philosophy der LMU. Zuvor war er Postdoktorand am Center for Quantum Information and Control der University of New Mexico (2022–2025) sowie Postdoktorand an der Tufts University (2020–2022). Seinen PhD in Angewandter Physik erhielt er 2020 an der University of Massachusetts Boston.

Forschungsinteressen

John ist theoretischer Physiker mit Spezialisierung auf die Grundlagen der Quantenmechanik. Sein Hauptfokus liegt auf QBismus (QBism), einer Interpretation der Quantenmechanik und einem ontologischen Projekt, das die Handlungen und Erfahrungen eines Akteurs in den Mittelpunkt der Theorie stellt. Seine Arbeit hat sowohl zur Weiterentwicklung der QBistischen Position beigetragen als auch deren technische Konsequenzen untersucht, insbesondere in Form probabilistischer Neuformulierungen und Rekonstruktionen der Struktur der Quantentheorie. Darüber hinaus interessiert er sich für Fragen der Philosophie der Mathematik und der Philosophie des Geistes, insbesondere dort, wo sie sich mit dem übergeordneten Thema überschneiden, was uns die Quantentheorie über die Natur der Wirklichkeit sagen kann.

Ausgewählte Publikationen

  • DeBrota, J. B. and C. List (2026). “A heptalemma for quantum mechanics.” Foundations of Physics 56, 24.
  • DeBrota, J. B., C. A. Fuchs, and R. Schack (2024). “QBism’s account of quantum dynamics and decoherence.” Physical Review A 110 (5), 052205.
  • DeBrota, J. B., C. A. Fuchs, J. L. Pienaar, and B. C. Stacey (2021). “Born’s rule as a quantum extension of Bayesian coherence.” Physical Review A 104, 022207.
  • DeBrota, J. B., C. A. Fuchs, and R. Schack (2020). “Respecting one’s fellow: QBism’s analysis of Wigner’s friend.” Foundations of Physics 50, 1859–1874.
  • DeBrota, J. B., C. A. Fuchs, and B. C. Stacey (2020). “Symmetric informationally complete measurements identify the irreducible difference between classical and quantum systems.” Physical Review Research 2, 013074.